Stiftung Warentest: Kinderwagen überzeugen nicht

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Werden bei Stiftung Warentest Kinderwagen getestet, dann ist das für Eltern natürlich immer ein sehr interessanter Aspekt. Umso erschreckender ist es, dass viele Kinderwagen mit ihrer Ausstattung und der Qualität gar nicht überzeugen können.

Kombikinderwagen im Test – darauf sollten Eltern achten

Bei einem Kombi-Wagen haben Eltern den Vorteil, dass sie das Baby von Anfang an darin transportieren können. Er besteht aus einem Set aus Wanne oder Tragetasche sowie einem Aufsatz für den Sportwagen. Diese Kombination macht ihn die ersten Jahre zu einem unverzichtbaren Begleiter. Was ist aber, wenn Stiftung Warentest zeigt, dass nicht alle Kinderwagen auch gut für den Nachwuchs geeignet sind? Das ist gar nicht so selten. Besonders häufig zeigen sich Probleme mit den Schadstoffen.

Werden bei Stiftung Warentest Kinderwagen getestet, dann ist das für Eltern natürlich immer ein sehr interessanter Aspekt. (#01)

Werden bei Stiftung Warentest Kinderwagen getestet, dann ist das für Eltern natürlich immer ein sehr interessanter Aspekt. (#01)

Einer der wichtigen Punkte im Test ist die Kontrolle, ob in den Stoffen und Materialien der Kinderwagen möglicherweise Schadstoffe enthalten sind. Der Nachwuchs liegt lange im Wangen, wird stundenlang damit spazieren gefahren und zusätzlich dazu nimmt es, wenn es ein wenig größer wird, den Stoff vielleicht auch in den Mund. Schadstofffreiheit ist daher ein großes Thema und sollte nicht unterschätzt werden. In einigen Modellen jedoch wurden Chlorparaffine gefunden.

Auch PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) waren zu erkennen. Diese gefährden die Umwelt und gelten als krebserregend. Daher sollte bei der Auswahl der Kinderwagen unbedingt auf schadstofffreie Materialien überprüft werden. Aber auch bei der Haltbarkeit und bei der Sicherheit gibt es immer wieder Mängel.

Neben dem Kinderwagen spielt bei der Auswahl der Eltern oft auch der Buggy eine Rolle. Er gilt als Nachfolger für den Kinderwagen und darf ab Sitzalter zum Einsatz kommen. (#02)

Neben dem Kinderwagen spielt bei der Auswahl der Eltern oft auch der Buggy eine Rolle. Er gilt als Nachfolger für den Kinderwagen und darf ab Sitzalter zum Einsatz kommen. (#02)

Sportwagen und Buggys im Test – Eltern sollten vorsichtig sein

Neben dem Kinderwagen spielt bei der Auswahl der Eltern oft auch der Buggy eine Rolle. Er gilt als Nachfolger für den Kinderwagen und darf ab Sitzalter zum Einsatz kommen. Hier ist bereits die erste Kritik durch Stiftung Warentest, denn einige Hersteller geben an, dass der Buggy für die Kinder schon ab Geburt genutzt werden kann. Gut ist das aber nicht. Dieser Hinweis durch die Hersteller ist daher kritisch zu betrachten. Werden Kinder zu früh aufgesetzt, kann sich dies auf die Haltung auswirken und zu Schäden führen.

Eine weitere Kritik gibt es in Bezug auf die Sitze. Die kindgerechte Gestaltung der Sitze ist ebenfalls ein Punkt, der im Test zur Sprache kommt, denn hier gibt es Potential für die Verbesserung. Teilweise sind die Flächen zu klein und wenn die Kinder größer werden, kann es hier zu Problemen kommen. Zudem ist es bei einigen Modellen nicht möglich, eine gerade Liegeposition zu erschaffen. Wer jedoch ein Neugeborenes in den Buggy setzen möchte, der braucht die Liegeposition zur Entlastung des Rückens.

 

Daher ist es wichtig, dass Eltern auch bei der Suche nach einem Buggy den Blick auf die Schadstoffe nicht verlieren und überprüfen, ob das gewünschte Modelle von einem Hersteller in einem Test bereits aufgefallen ist oder wie es abgeschnitten hat. (#03)

Daher ist es wichtig, dass Eltern auch bei der Suche nach einem Buggy den Blick auf die Schadstoffe nicht verlieren und überprüfen, ob das gewünschte Modelle von einem Hersteller in einem Test bereits aufgefallen ist oder wie es abgeschnitten hat. (#03)

Schadstoffe sind, laut Stiftung Warentest, bei Buggys ebenfalls immer wieder ein Problem. Das Kind kann damit durchaus in Berührung kommen. Die Chlorparaffine sollen dafür sorgen, dass der Kunststoff weich wird. Die Aufnahme von Schadstoffen über die Haut ist möglich. Es ist verboten, die Substanz zu nutzen, dennoch finden sich im Test immer mal wieder Nachweise für den Einsatz der Chemikalien.

Daher ist es wichtig, dass Eltern auch bei der Suche nach einem Buggy den Blick auf die Schadstoffe nicht verlieren und überprüfen, ob das gewünschte Modelle von einem Hersteller in einem Test bereits aufgefallen ist oder wie es abgeschnitten hat.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild: Aliaksei Lasevich -#01: Kzenon -#02:mimagephotos-#03: Irina Schmidt

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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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