Am 26. März 2026 trafen sich im Clubhaus an der Alster rund 75 Gäste zum Charity-Abend, zu dem der Hamburger Segel-Club, Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V., Stefanie Stoltzenberg-Spies und Strasburger Kreise eingeladen hatten. Im Zentrum der Gespräche standen inklusive Segelangebote, barrierefreie Infrastrukturmaßnahmen und künftige Kooperationen. Für den musikalischen Rahmen sorgte Anne La Sastra, deren Live-Act den festlichen Abend stilvoll umrahmte und für Begeisterung sorgte maßgeblich emotional bereichernd gleichzeitig.
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Inklusive Segelangebote auf Alster begeistern 75 Gäste und Teilnehmer
Im stilvollen Ambiente des HSC-Clubhauses an der Alster versammelten sich am 26. März 2026 rund 75 Vertreter aus Sport, Politik und Wirtschaft. Gastgeber waren der Hamburger Segel-Club und Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V., begleitet von Stefanie Stoltzenberg-Spies und den Strasburger Kreisen. Als Ergänzung zum fachlichen Diskurs unterhielt Anne La Sastra mit ihrem musikalischen Programm, das die Stimmung nachhaltig prägte und zu einem regen Ideenaustausch beitrug, der die Veranstaltung abrundete.
Hamburgs Wassersport rebelliert gegen Ausgrenzung mit innovativen barrierefreien Segelprogrammen
In Deutschland leben 7,9 Millionen Menschen mit schweren Behinderungen, neun Prozent der Bevölkerung. Dennoch offerieren nur 6.300 von rund 87.000 Sportvereinen inklusive Trainingsmöglichkeiten. Als positives Beispiel fungiert der Hamburger Segel-Club gemeinsam mit Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.: Auf der Alster profitieren wöchentlich über 150 Kinder und Jugendliche mit Behinderung von barrierefreien Kursen. Das Spektrum reicht von schulischen individuellen Programmen und Spezialkursen für Sehbehinderte bis zu persönlichen 1:1-Betreuungen.
Podiumsrunde beleuchtet Chancen inklusive Sportinfrastruktur für Teilhabe und Integration
Der von Pieter Wasmuth fachlich moderierte Dialog vereinte Vertreter verschiedener Sportsparten: Staatsrat Christoph Holstein, Paralympiasiegerin Mareike Miller, Rennrodel-Olympiasieger Johannes Ludwig, Martin Blüthmann vom Magazin „sporting hamburg“ und Stefanie Stoltzenberg-Spies. Kern der Debatte war die Ausgestaltung barrierefreier Sportinfrastruktur als entscheidende Basis für gesellschaftliche Teilhabe. Einigkeit herrschte darüber, dass herausragende Leuchtturmprojekte wie jene des Hamburger Segel-Clubs und von Wir sind Wir Inclusion in Sailing Vorbildcharakter für eine langfristige und inklusive Sportentwicklung haben.
Rahmen Olympia-Bewerbung fördert Otto Stiftung inklusive Infrastruktur am Alsterrevier
Für das 69 Jahre alte Clubhaus des Hamburger Segel-Clubs sicherte Rando Aust, Vorstandsvorsitzender der Alexander Otto Sportstiftung, die Finanzierung eines barrierefreien WC- und Duschcontainers. Die Mittel stammen aus dem Programm „104 Projekte für 104 Stadtteile“, das einen Teil der im Rahmen der Hamburger Olympia- und Paralympics-Bewerbung eingeplanten Million Euro verteilt. Durch diese Investition wird die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen erheblich verbessert und die inklusive Nutzung der Einrichtung langfristig gesichert.
Sechs Partnerclubs fördern Barriereabbau durch vielfältige Alster-Segelangebote ab 2026
Als Kooperation von Hamburger Segel-Club, Wir sind Wir Inclusion in Sailing, Segel Verein Altona-Övelgönne, Hamburger Kanu-Club, Ruderverein an den Teichwiesen sowie Hamburger Segel-Verband bietet „Inklusive Alster“ vielfältige barrierefreie Wassersportaktivitäten. Ab dem Jahr 2026 erweitert das Heinz Kettler Inclusive Youth Sailing Team Germany schulische Grundlagenkurse und individualisierte Trainingsangebote für Jugendliche. Der Fokus liegt auf Nutzerzentrierung, barrierefreien Standortanpassungen und praxisorientierten inklusiven Konzepten, um Menschen mit Behinderung gleichberechtigte Teilhabe am Wassersport zu ermöglichen.
Gemeinschaft und Teilhabe im Segelsport setzen Zeichen für Olympia-Zukunft
Das Treffen vor dem Referendum zur Olympiabewerbung in Hamburg kombinierte feierliche Atmosphäre mit fachlichem Austausch zur inklusiven Wassersportförderung. Fachleute erläuterten barrierefreie Kurskonzepte und zeigten technische Lösungen für Zugänglichkeit auf. Im Zentrum standen Koordination zwischen Stakeholdern, Finanzierungsstrategien und Qualitätskriterien. Das vorgestellte Konzept dient als praxiserprobtes Beispiel für zukünftige Sportstätten in einer möglichen Olympiastadt und liefert eine modulare Blaupause, die soziale Teilhabe, Effizienz und Nachhaltigkeit verbindlich integriert. Evaluativ kollaborativ flexibel innovativ partizipativ.
Pro Paralympics Segeltag stärkt Sichtbarkeit und Teilhabe auf Alster
Der Hamburger Segel-Club und Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. veranstalten am 5. Mai 2026 den „Tag des Inklusiven Segelns – Pro Paralympics“ auf der Alster. Diese Aktion im Europäischen Protesttag zur Gleichstellung bietet ein Programm aus barrierefreien Segeltrainingseinheiten und Tandemfahrten für Menschen mit Behinderung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Gelegenheit, das Wasser zu erleben, Segelkenntnisse zu erwerben und mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Sport in Austausch zu treten.
In einer gemeinsamen Initiative verbindet der Hamburger Segel-Club mit Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. sowie kooperativen Organisationen an der Alster inklusive Segelkurse, barrierefreie Bootseinheiten und spezielle Trainingskonzepte. Die Anlage umfasst rollstuhlgerechte Stege, sprachUnterstützer Systeme und geschützte Pausenzonen. Menschen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen nehmen gleichberechtigt teil. Junge Sportinteressierte und Besucher profitieren gleichermaßen. Das Modellprojekt etabliert Hamburg als fortschrittliche, inklusive Destination im Wassersportbereich. Barrierearme Empfangsbereiche, Inklusionsworkshops und Medienangebote.

