36. Schwangerschaftswoche (SSW) – die Ungeduld macht sich bemerkbar

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Mit der 36. SSW beginnt bei vielen Frauen eine Zeit, die auch gerne als Wartezeit bezeichnet wird. Vor 32 SSW haben Sie noch dagesessen und gehofft, dass der Test positiv wird. Nun warten Sie darauf, dass sich Ihr Baby auf den Weg macht. Aber auch wenn Sie es kaum erwarten können, Ihren Nachwuchs endlich in den Armen zu halten, so sollten Sie auch bedenken, dass jeder Tag im Mutterleib wichtig ist.

SSW 36?  Das bedeutet, Sie sind nun 35 Wochen und eine bestimmte Anzahl von Tagen schwanger: SSW 35+0 Tage, SSW 35+1 Tag, SSW 35+2 Tage, SSW 35+3 Tage, SSW 35+4 Tage, SSW 35+5 Tage, SSW 35+6 Tage.

Schwangerschaftskalender: SSW 36
Das bedeutet, Sie sind nun 35 Wochen und eine bestimmte Anzahl von Tagen schwanger: SSW 35+0 Tage, SSW 35+1 Tag, SSW 35+2 Tage, SSW 35+3 Tage, SSW
35+4 Tage, SSW 35+5 Tage, SSW 35+6 Tage.
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Bis zur 36. SSW haben die meisten Babys ihre endgültige Geburtsposition eingenommen. Wenn Ihr Baby nun noch nicht richtig liegt, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine Drehung. Natürlich können Sie mit Hilfe von Ärzten und Hebammen versuchen, das Baby noch zu drehen. Das ist aber teilweise mit starken Schmerzen verbunden und nicht immer von Erfolg gekrönt. Auch einige sanfte Methoden können Sie noch probieren. Bedenken Sie aber: Auch eine Geburt in der Steißlage ist auf natürlichem Wege möglich und der Kaiserschnitt ist heute ein Eingriff mit wenigen Risiken. Wichtig ist, dass es sowohl Ihnen als auch dem Kind gut geht.

Was passiert in Ihrem Bauch in der 36. SSW?

Wirklich viel tut sich in Ihrem Bauch jetzt nicht mehr, zumindest was die Entwicklung des Babys angeht. Nach wie vor ist es fleißig dabei, Fettpolster für die Zeit nach der Geburt anzulegen. Währen in der 35. SSW das Gewicht noch bei rund 2.550 Gramm lag, wiegt der Fötus nun schon rund 2.750 Gramm und kommt damit seinem Geburtsgewicht immer näher. Zudem hat er eine Größe von 47 cm erreicht. Damit ist der Fötus nicht mehr so weit vom durchschnittlichen Geburtsgewicht entfernt. Dennoch braucht er nach wie vor Zeit, damit sich die Lungen vollständig auf das eigenständige Atmen vorbereiten können und der kleine Körper in der Lage ist, die Temperaturregelung zu übernehmen.

Wenn Ihr Baby mit dem Kopf nach unten liegt, dann wird in der 36. Schwangerschaftswoche das Einstellen beginnen. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört? Wenn nicht, dann ist es aber auch nicht schlimm. Hierbei handelt es sich um eine wichtige Vorbereitung auf die Geburt. Der Kopf liegt im Becken und rutscht weiter nach unten, bis er das kleine Becken erreicht hat. Liegt Ihr Baby richtig, dann zeigt das Gesicht nun nach hinten. Auch wenn Ihr Baby mit dem Kopf nach unten liegt, so kann noch nicht alles optimal sein. Die sogenannten Sternengucker liegen mit dem Gesicht zum Bauch der Mutter und haben möglicherweise Schwierigkeiten, den Geburtskanal zu verlassen. Ist dies der Fall, dann kann es sein, dass es hier zu einem Kaiserschnitt kommen muss.

Was passiert mit Ihrem Körper in der 36. SSW?

Endlich können Sie wieder entspannt durchatmen. Das Zwerchfell liegt wieder freier, denn der Fötus ist im Bauch nach unten gerutscht. Gleiches gilt übrigens auch für den Bauch. Es kann durchaus sein, dass die Lieblingshose, die eigentlich immer bequem war, jetzt nicht mehr so richtig sitzt und drückt. Das hängt mit dem tiefer sitzenden Bauch zusammen. Hier kann es einfacher sein, wenn Sie nun zu Strumpfhosen oder Leggings und Kleid oder Longshirt greifen. So drückt nichts auf den Bauch und Sie fühlen sich wohler.

Die Bewegungen in Ihrem Bauch könnten um die 36. SSW oder um die 37. SSW herum durchaus etwas weniger oder zumindest weniger intensiv werden. Grund hierfür ist, dass sich der Fötus nicht mehr so gut bewegen kann sondern es wirklich eng in Ihrem Bauch ist. Achten Sie dennoch darauf, dass Sie den Fötus wenigstens ein paar Mal am Tag spüren.

Möglicherweise haben Sie nun auch schon die ersten Senkwehen, die Sie vielleicht auch ein wenig veratmen müssen. Das ist keine Seltenheit zu dieser Zeit der Schwangerschaft. Achten Sie darauf, in welchen Abständen die Wehen kommen. Normalerweise kommen die Senkwehen in ganz unterschiedlichen Abständen, dauern nicht lange an und verschwinden schnell wieder. Sie können sich sowohl durch einen fester werdenden Bauch als auch durch ein Ziehen im Rücken bemerkbar machen. Vielleicht merken Sie aber auch gar nichts. Das muss nicht heißen, dass Sie keine Senkwehen haben.


Bildnachweis: © Fotolia – DN6

Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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